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Kurt-Lorenz-Preis für Inge Weber-Hintzen
Leverkusen, 17.11.19 – Die Leverkusener Tanzpädagogin und Choreographin Inge Weber-Hintzen erhält den Kurt-Lorenz-Preis 2019 für herausragendes Wirken in Leverkusen in der Kategorie Tanz, Tanzpädagogik und Tanzvermittlung, so die Bekanntgabe des Förderverein des Kurt-Lorenz-Preis. Mit ihrem künstlerisch-pädagogisch fundierten Tanz-Unterricht arbeitet Weber-Hintzen seit nunmehr 40 Jahren für eine lebendige, diverse Tanzkultur in Leverkusen.

„Ich freue mich sehr über die Anerkennung, die meiner Arbeit und dem Tanz in Leverkusen entgegen gebracht wird. Menschen für Tanz zu begeistern und diese Kunstform zu vermitteln ist für mich der schönste Beruf der Welt!“, so Inge Weber-Hintzen – hier auf einem Archivbild (Bernd Fuhrich) beim toi, toi, toi für alle Tänzer*innen vor der Aufführung PAULA (2010).

Die Begründerin des Tanztheater Schlebusch/STV 1881 e.V. hat in Zusammenarbeit mit Alois Weber bisher rund 35 rasante Tanzproduktionen auf Leverkusener Bühnen realisiert. Die Auszeichnung wird im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 17.November 2019 im Spiegelsaal im Schloss Morsbroichin Gegenwart des Oberbürgermeisters Uwe Richrath und der Laudatorin Anne Linsel (Kulturjournalistin / Dokumentarfilmerin) vergeben.

„Wenn Bäume vom Himmel wachsen…“
Leverkusen, 5.7.19 – Mit zwei großartigen Vorstellungen feiern rund 140 Tänzer*innen des Ballett- und Tanztheater Schlebusch/STV 1881 e.V. Premiere der neuen Produktion TANZEN VERBOTEN. Insgesamt mehr als 1500 Zuschauer*innen besuchten die Aufführungen am 15./16.Juni im Forum Leverkusen.

Photographie: Bernd Fuhrich

„(…)Was am Ende bleibt, das ist die Erkenntnis: Selbst wenn die Lage noch so verzweifelt erscheinen mag, werden sich das Leben und die Lebensfreude irgendwann durchsetzen. (…) Im Stück Tanzen verboten“ deutet es sich sogar schon recht früh an: In dem Moment ein paar Minuten nach Beginn nämlich, in dem die Bäume zum ersten Mal verkehrt herum wachsen. Vom Himmel – dem Bühnendach des Forums – herunter zum Boden. Und eben nicht hinauf. Diese kleine Verrücktheit, die sich Choregrafin Inge Weber-Hintzen ausgedacht hat, als sie mit den Schülern des Tanztheaters Schlebusch dieses Projekt konzipierte, suggeriert, dass alles möglich ist. Dass man alles glauben kann und darf und muss. Es ist die starke Aussage eines starken Tanzstückes, das alles andere als fröhlich beginnt. Mit Verbotsschildern, auf denen alles untersagt wird: das Tanzen, Lachen, Singen, Springen.“
(Frank Weiffen, Leverkusener Stadtanzeiger, 17.06.19)